Story of a painting „Andrea’s Angel“

Story in which the artist first deals with an inexplicable inner sadness and then copes with a catastrophic life event. Or doesn’t cope.

Here is my painting that I started almost exactly a year ago:

Andrea’s Angel

Advent was coming and I wanted to spent the time painting a special painting, my door towards opening myself to the light. The coming of the light. I had a sadness in my heart that I could not suppress, but sensed with my whole body and was able to name „longing“. A longing for something that I longed for every christmas but was never able to give myself.

This time I would not go the easy way and blame others: my family for not being interested in mom’s spiritual practice related suggestions, the job for being extra stressful, people for being focused on the stress and gift buying, people looking down on me for having spiritual longings. And I would not go the hurtful way of blaming myself: for not being enough, for not doing enough, for not doing right what I do and for all those feelings that I should not feel.

I wanted to be intentional and creative and paint about my grief and started with the inquiry: Show me what I need to experience Transcendence, the Divine, God.

I painted. It helped with the grief. It helped with finding a direction: Go where the light and warmth is.

Until I liked what I saw and wondered how to proceed and life happened and I forgot about calm and silence and comfort in painting.

When I stop painting and realize that I just do not know how to go on (mostly because I am attached to what I see on the canvas) then I start another painting. I call it a companion canvas. Whenever it is painting time and I know I cannot go on I go on on that canvas. So I painted the three holy magi of Hünsborn. But when they were done, I still didn’t know how to go on. Christmas was over, the light hat returned. The promises of new year resolution were still lingering.

Then february came and my friend Andrea died from an aneurysm in her head.

When I received the message of her breakdown the Angel of Advent was standing in the dining room and witnessed my shock. She witnessed my prayers for Andrea’s healing, she witnessed my dreams and fantasies about recovery and how I could be of help then. And she witnessed me learning of Andrea’s condition getting worse and worse until she was braindead and the maschines were put out. And she died.

I think in the moment her husband told me that she had suffered several strokes and she was dead but could not be declared dead until some medication had been processed and was not measureable in her body anymore – then I shut down.

I saw she was dead. I was at her funeral. I visit the family. I see her empty office room. I witness how she is missed everywhere. And I see how everybody moves on and me too. Except, some of us maybe don’t.

Oh. This is when the tears come.

I have decided that this is Andrea’s Angel. And that the Angel probably is not really sad on her behalf but on us. And this is not a project of some weeks, or months, or one year. I will not paint on, until I am able to move on in regard to Andrea. I do not mean forget her, forget the sadness, or getting over it. I mean my faith.

I believe in seeing her again. After death. Beyond place and time. Or in a new place and time beyond what we earthbound creatures can imagine. Or maybe like we imagined. I want to believe. I feel my fear that it may not be so. Yes, there is a place of fear in my heart. I can paint on when I really enter that place of dark fear to fill it with the light. Too weak now. Working on strength and bravery.

But I realized what my christmas sadness is about: It is about not savouring life enough. Not celebrating darkness enough, neither light. Not nourishing myself with moments of complete stillness. Neither with sisterhood. It is about walking through the hours, days, weeks and much of my life without connection. To my soul, to sisters, to God.

This is this christmas’s theme: The light and warmth of the Red Thread of Connection.

Ein Weg von irgendwo nach anderswo

#meetthebloggerde19

Tag 2: Wie ich gelernt habe

In der Grundschule hatte ich den Wunsch eine Heilige zu werden. Ich wollte unbedingt in ein Kloster eintreten und dort diese wunderschönen Bibelabschriften und –malereien anfertigen. Oder ich wollte die „Mutter Theresa der Tiere“ werden. Während meine Töchter in der Grundschule waren fiel mir das wieder ein. Meine Version von Mutter Theresa hat nur für Hilfe im Tierheim und Adoption eines Hundes ausgereicht. Aber die wunderschönen, heiligmäßigen Malereien haben mich auf eine Suche geschickt – bei der Intentional Creativity von Shiloh Sophia McCloud habe ich dann Station gemacht – und meine aus der Schulzeit verbliebene Einstellung „Ich kann halt nicht malen“ überwunden, eine Ausbildung im „absichtsvollen Malen“ Intentional Creativity , Color of Woman gemacht – und suche nun meinen Weg als Mystic in the Mundane mit meiner Malerei. Bilder sind Türen – Call them doors!

Sketch „Medusa“ vor dem WIP „My Muse wants an Apple“


Maria, Mai und ich

#meetthebloggerde19

Yes. Meet the blogger! Eine Mai-Challenge auf Instagram.

Ich nenne mich Huppicke, bin 50 Jahre alt und male in Acryl. Meine Bilder entstehen intuitiv, nach Meditationen und „inneren Reisen“ und als Antwort auf Fragen oder Themen, die ich mir persönlich stelle.


Ein paar Tatsachen:
Ich pfeife, summe oder singe ständig. I’m a singer.
Ich trage Dreadlocks. I’m dreaded.
Ich mag Manga und Anime. I’m a fangirl!
Ich esse viel Obst. I’m high raw vegan and member of Raw Food Boot Camp.
Meine Lieblingsfarbe ist seit langer Zeit ‚blutrot‘. I’m Colorabundin!
Ich habe in meinen 20ern mal 3 Jahre lang nur Bleistiftröcke getragen. Auch beim Wandern und bei der Gartenarbeit. Das geht. I’m a Lady!
Der wunderbarste Roman auf der ganzen weltweiten Welt ist „Little, big“ von John Crowley. I’m a reader! Go read it!

Meine weiblichen Vorfahren mütterlicherseits waren katholisch und verehrten vornehmlich Maria, die Mutter von Jesus, dem Gesalbten.

Meine weiblichen Vorfahren väterlicherseits folgten keinen religiösen, spirituellen Pfaden mit Ausnahme von Großtante Matha, die die Karten legte, eine Kristallkugel besaß und mit treffenden Aussagen alle verstörte.

Meine männlichen Vorfahren behielten für sich was sie glaubten oder nicht glaubten. Aber mein Vater lehrte mich die Schönheit der Natur.

work in progress: Bella Mama Maria

Bella Mama ist ein Bild, dass ich Sommer vergangenen Jahres anhand eines Online-Workshops mit Shiloh Sophia McCloud gestartet habe. Die eigentliche Mai-Challenge ist eine Mai-Andacht: Das Bild fertigstellen.

Is there a soulmate?

Hast du einmal eine Seelenkameradin getroffen? Seelenkameradin in dem Sinne, dass du sofort spürtest, dass ihr dafür bestimmt wart euch zu treffen – miteinander sofort verbunden. Was hast du aus dieser Beziehung gelernt, was hat sie dir geschenkt?

Das ist der sechste
Belle Coeur Journaling Prompt – klick hier für alle.

Superpowers -Workshop

Wenn ich zurückschaue – dann sage ich klar und fest: Keine Ahnung! Ich weiß nicht, ob ich an Soulmates glauben soll. Ich hatte zweimal Freundinnen, von denen ich damals fest glaubte, sie seien Kameradinnen meiner Seele. Meine beste Freundin in der Zeit von 4Jahre bis 11 Jahre und eine andere, dann auch beste Freundin in der Zeit von 14 Jahren bis 25 Jahre. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, jemals ohne die Freundin zu sein. Aber es ging auseinander, es tat sehr weh und es hat mich lange Zeit beeinflusst.

Blicke ich zurück finde ich nun, nach all den Jahren: meine Sandkastenfreundin war keine Seelenkameradin, sie hat all die Jahre brav mitgemacht, was ich, die ein Jahr ältere, gerne machen wollte, aber sie hat nie so daran gehangen, mit demselben Gefühl, wie ich.

Und die Schulfreundin – rückblickend merke ich, wie ich  mir etwas vorgemacht habe, wie unterschiedlich wir waren, welche Themen wir vermieden haben, wozu ich alles geschwiegen und mich angepasst habe.

Nein. Keine Soulmates. Aber im Sinne der Frage – war es vorherbestimmt, dass wir uns trafen? Ja. Nein. Jein. Keine Ahnung!

Was glaube ich? Dass solche Dinge vorherbestimmt sind? Begegnungen. Dass sie es eben nicht sind? Nur Zufall?

Weil ich mir wünsche, dass das Leben Sinn hat und Sinn macht, denke ich, dass egal ob vorherbestimmt oder nicht und egal ob Soulmate oder temporarily chosen mate in diesen Freundschaften Sinn steckt. Wir lernen etwas, wir geraten in eine Richtung, wir erleben mit einem Menschen eine Bandbreite an gefühlen, wir erkennen durch unser Gegenüber wer wir sind und wer wir sein möchten, manchmal auch trotz unseres Gegenübers, dann lernen wir in der Rückschau. So geht es mir.

Gott, mein Vater meine Mutter, danke für diese Freundinnen! Ich habe sie so geliebt. Es hat mich verletzlich gemacht. 

Ich glaube nicht, dass es eine Soulmate für mich gibt. Vermutlich, weil es für mich nach einer Nähe klingt, die ich mit Enge verwechseln würde.

Geschenkt wurde mir: Das Gefühl zu jemanden zu gehören – lange Zeit.

Gelernt habe ich: Menschen sind anders als ich sie wahrnehme. Menschen nehmen mich anders wahr als ich mich selbst sehe. Sich selbst verbiegen rettet nichts.

Nicht ohne Unterstützung

Fühlst du manchmal die Gegenwart oder die Unterstützung einer  geistigen Kraft oder eines Engels? Wie zeigt sie sich in deinem Leben?

Dies ist der dritte Belle Coeur Journaling Prompt – klick hier für alle.

Engel des Kommens und Gehens, work in progress

5min freies Schreiben:

Meine Erwartung ist – dass ich etwas sehe, höre, fühle, schmecke, wahrnehme mit meinen Alltagssinnen. So wie ich die Kaffeetasse vor mir sehe, den Kaffee rieche und schmecke, die belebende Wirkung spüre. Meine Alltagssinne sind geschult, ich finde ich bin jemand der viel wahrnimmt, etwas stärkere Antennen hat als viele andere. Aber meine körperlichen Sinne erkennen keine Gegenwart geistiger Kräfte und Mächte. Oder?

Ich bin sehr leicht gerührt. Berührt.

Ich habe viele Intuition und achte aufs Bauchgefühl.

Ich neige dazu Bedeutungen zu erkennen/zuzuschreiben und Verbindungen zu knüpfen, die andere über abwegig bis ungewöhnlich oder Aha! Ach ja! finden.

Ich bin in ständigem inneren Dialog mit mir. Und mir. Der inneren Muse, der inneren Kritikerin.

Wer weilt da in mir?

The Dweller in the Innermost?

Da spüre ich manchmal Gegenwart und Unterstützung, wenn ich meiner inneren Muse (die besondere, kreative Stimme der Liebe) zugehört habe, die über mich selbst hinauszugehen scheinen.

Vielleicht entdecke ich auch nur neue Seiten/Ideen an mir selbst. Hm.

Vielleicht ist es nicht wichtig das zu unterscheiden. Von wo die Stimme der Führung kommt.

Der Unfall, Ausschnitt

Im Jahr 2016 hatte ich einen lebensgefährlichen Autounfall. Ich kam von der Straße ab, fuhr mit 60-70 km/h eine Böschung hoch gegen einen Baum prallte ab, der Wagen überschlug sich und fiel mit der Beifahrerseite auf die Straße zurück. Ich hatte keine anderen Personen im Auto. Ich war die ganze Zeit bei Bewusstsein. Da lief keine Zeitlupe, aber dennoch hatte ich Zeit zu denken: Das ist jetzt wirklich lebensgefährlich. Und: Egal was kommt, egal wie ich überlebe, ich trage das mit Fassung und verzweifle nicht. Für meine Familie. Ich dachte an meine Kinder. Nicht einen Moment glaubte ich, dass ich sterben würde, ich schloss die Augen, weil ich nichts mehr tun konnte (Lenkung und Bremse schienen nicht mehr zu funktionieren) und ließ geschehen. Als es ruhig wurde, öffnete ich die Augen, hing seitlich im Gurt, bekam einen Moment Panik, weil ich glaubte, dass das Auto brenne würde, denn es roch so streng und es war Qualm im Raum. Dann wurde ich ruhig. Ich wusste, ich würde es rausschaffen. Ich höre draußen Autos anhalten und Männerstimmen. Man half mir raus, legte mich an den Straßenrand, kümmerte sich. Ich hatte ‚nur‘ einen Lendenwirbel gebrochen. Es gab noch viel Schmerzen, einiges an Therapie.

Aber rückblickend sehe ich und ich spürte es damals und kann es seither durch Erinnern spüren. Ich bin behütet. Ich wurde behütet und ich bin behütet, da ist eine Kraft. Sie war im Blech des Wagens, im Stamm des Baumes, in der Erde der Böschung, im Asphalt der Straße, im Mitgefühl der Ersthelfer, und vor allem in mir, in meiner Liebe zur meiner Familie und in meinem Willen, niemanden anderen darunter leiden zu  lassen, was mir passiert war.

Eine Kraft des Lebens. Leben, Liebe, Nähe.

Später habe ich dieses Bild dazu gemalt:

Grün ist die Kraft, hell. Wenn ich innehalte und mit den inneren Sinnen horche – ich nehme sie war.

Eine frühe Sehnsucht

Was ist deine früheste Erinnerung an ein Gefühl der Sehnsucht nach etwas, das du nicht benennen kannst? Kannst du es nun benennen oder entzieht es sich dir immer noch?

Der Unfall, Ausschnitt

Dies ist der erste Belle Ceour Journaling Prompt – klick hier.

Wenn ich über die Fragen nachdenke, dann sehe ich mich als Kind im Grundschulalter. Es gab zwei Situationen die ein besonderes Gefühl der Sehnsucht hervorriefen: immer wenn ich meine Hände an unbekannte Bücher legen konnte. Dieses Gefühl hatte ich in der alten alten ersten Bücherei der kath. Gemeinde unseres Dorfes, in den Räumen mit den Holzböden, den Regalen vom Boden bis unter die Decke an den Wänden, dem Staub in der stillen Luft, die Sonnenstrahlen, die durch die Fenster und Gardinen brachen, die leisen Schritte anderer Besucher, das Murmeln der Dame oder des Herrn an der Ausleihe. So viele Bücher – ich wollte sie alle alle alle lesen. Und ganz besonders wollte ich weg von den Kindergeschichten über Eselchen und Nachbarskinder zu den wirklichen Geschichten. Wenn ich selbst ein Buch geschenkt bekam, konnte ich es unendlich lang in den Händen halten, streicheln und in der Vorfreude schwelgen. Es war die Sehnsucht zu erfahren, zu wissen, zu erleben, vor mir erfahren, gewusst, erlebt worden war. Die Sehnsucht nach Geschichten.

What is Acedia?

Do you know your inner critic? The one who talks you into not doing what you want and need to do and into doing what you know very well you would better not do. She is mean when you long for tenderness and she whispers so tenderly when you would need a little tough love for getting that job done. Always watching, always commenting, always turning the good into the not good enough and the bad into the ready to die shame.

WIP Contra Acedia

That’s the inner critc. I often call her my inner mean girl. But she has many voices. That of my mom, my teachers, some schoolmates, some „friends“ even. Recently she mostly uses my very own voice. My voice is meaner than all of the others. And I tell myself things and call myself names – I would never ever speak to somebody else this way. Not my worst enemy.

You all know what I am talking about. You, who say that you are your own worst enemy.

If the inner mean girl was at least fancy epic stuff like „the dark passenger“, „the demon“, „the devil“. But we know, truth be told, we know that it is just us. Because we are that – not enough. Not woman enough to have a mature beautiful inner voice. Hm?

NO! Woman! Acedia is making you thinking that, believing you are not enough! Acedia prevents you from embracing your true self and living it out loud. Let’s fight!!!

And who or what is Acedia?

WIP Contra Acediam

Acedia is the force behind this inner mean critic. It is like a demon, like a parasite, like an illness. Like some virus that is spreading. A virus that hurts the soul. And the heart as seat of our feelings. It causes a distance between me and my true me, making me every day a little less me and a little more anxious how and whom I should be. For years it is not noticable, it seems just to be how I am but then slowly it turns from many little uncomfortable feelings into uncomfortable self awareness, self judgement. Into anxiety, depression, and alienation. Who is this me, that I hate so much? Do you hate yourself more often than you love yourself? Do you ever love yourself? Your self?

I used to believe that it was just me. That everybody else lived and was okay with themselves. That they were forgiving and just feeling their feelings and going to create their lives as they wanted. But I learned about depression and I met women like me on the internet and I can see that it is like an epidemia. And much of our lifestyle is causing it.

Acedia is a force. It is a sin because it alienates us from the world and from the Great Divine Source, God. But no, not having it is the sin but giving up fighting it – that is the sin.

I found a mighty weapon in the fight against Acedia. It is my own creativity.

WIP Contra Acediam