Nicht ohne Unterstützung

Fühlst du manchmal die Gegenwart oder die Unterstützung einer  geistigen Kraft oder eines Engels? Wie zeigt sie sich in deinem Leben?

Dies ist der dritte Belle Coeur Journaling Prompt – klick hier für alle.

Engel des Kommens und Gehens, work in progress

5min freies Schreiben:

Meine Erwartung ist – dass ich etwas sehe, höre, fühle, schmecke, wahrnehme mit meinen Alltagssinnen. So wie ich die Kaffeetasse vor mir sehe, den Kaffee rieche und schmecke, die belebende Wirkung spüre. Meine Alltagssinne sind geschult, ich finde ich bin jemand der viel wahrnimmt, etwas stärkere Antennen hat als viele andere. Aber meine körperlichen Sinne erkennen keine Gegenwart geistiger Kräfte und Mächte. Oder?

Ich bin sehr leicht gerührt. Berührt.

Ich habe viele Intuition und achte aufs Bauchgefühl.

Ich neige dazu Bedeutungen zu erkennen/zuzuschreiben und Verbindungen zu knüpfen, die andere über abwegig bis ungewöhnlich oder Aha! Ach ja! finden.

Ich bin in ständigem inneren Dialog mit mir. Und mir. Der inneren Muse, der inneren Kritikerin.

Wer weilt da in mir?

The Dweller in the Innermost?

Da spüre ich manchmal Gegenwart und Unterstützung, wenn ich meiner inneren Muse (die besondere, kreative Stimme der Liebe) zugehört habe, die über mich selbst hinauszugehen scheinen.

Vielleicht entdecke ich auch nur neue Seiten/Ideen an mir selbst. Hm.

Vielleicht ist es nicht wichtig das zu unterscheiden. Von wo die Stimme der Führung kommt.

Der Unfall, Ausschnitt

Im Jahr 2016 hatte ich einen lebensgefährlichen Autounfall. Ich kam von der Straße ab, fuhr mit 60-70 km/h eine Böschung hoch gegen einen Baum prallte ab, der Wagen überschlug sich und fiel mit der Beifahrerseite auf die Straße zurück. Ich hatte keine anderen Personen im Auto. Ich war die ganze Zeit bei Bewusstsein. Da lief keine Zeitlupe, aber dennoch hatte ich Zeit zu denken: Das ist jetzt wirklich lebensgefährlich. Und: Egal was kommt, egal wie ich überlebe, ich trage das mit Fassung und verzweifle nicht. Für meine Familie. Ich dachte an meine Kinder. Nicht einen Moment glaubte ich, dass ich sterben würde, ich schloss die Augen, weil ich nichts mehr tun konnte (Lenkung und Bremse schienen nicht mehr zu funktionieren) und ließ geschehen. Als es ruhig wurde, öffnete ich die Augen, hing seitlich im Gurt, bekam einen Moment Panik, weil ich glaubte, dass das Auto brenne würde, denn es roch so streng und es war Qualm im Raum. Dann wurde ich ruhig. Ich wusste, ich würde es rausschaffen. Ich höre draußen Autos anhalten und Männerstimmen. Man half mir raus, legte mich an den Straßenrand, kümmerte sich. Ich hatte ‚nur‘ einen Lendenwirbel gebrochen. Es gab noch viel Schmerzen, einiges an Therapie.

Aber rückblickend sehe ich und ich spürte es damals und kann es seither durch Erinnern spüren. Ich bin behütet. Ich wurde behütet und ich bin behütet, da ist eine Kraft. Sie war im Blech des Wagens, im Stamm des Baumes, in der Erde der Böschung, im Asphalt der Straße, im Mitgefühl der Ersthelfer, und vor allem in mir, in meiner Liebe zur meiner Familie und in meinem Willen, niemanden anderen darunter leiden zu  lassen, was mir passiert war.

Eine Kraft des Lebens. Leben, Liebe, Nähe.

Später habe ich dieses Bild dazu gemalt:

Grün ist die Kraft, hell. Wenn ich innehalte und mit den inneren Sinnen horche – ich nehme sie war.

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